Heute ging es nun endlich los und die ersten Tickets gingen in den Verkauf.
Ab heute gibt es die Karten für öffentliche Vorstellungen am Donnerstag, den 7. Februar, für alle Filme am Berlinale-Tag, Sonntag, den 17. Februar, für alle Vorstellungen des Kulinarischen Kinos und alle Veranstaltungen im HAU.
Los geht es am Donnerstag mit dem Eröffnungsfilm The Grandmaster, Friedrichstadt-Palast, 20.30 Uhr. Hier habe ich eine Karte übrig. Wer will mit?
Am Freitag wird The Grandmaster um 15 Uhr im Friedrichstadt-Palast wiederholt. Hier habe ich zwei Karten zu vergeben. Wer möchte die Karten?
Für Les Misérables am 9. Februar im Friedrichstadt-Palast war ich ebenfalls erfolgreich, habe aber leider keine Karten dafür zu vergeben.
Dafür kann ich eine Karte für die Premiere von Maladies am 10. Februar um 18 Uhr im Friedrichstadt-Palast abgeben.
Für den Berlinale-Sonntag, 17. Februar, gibt es noch einen freien Platz an meiner Seite in Satellite Boy um 14 Uhr im Cinemaxx und für Der Glanz des Tages, den Gewinner des Max Ophüls Preises um 19.30 Uhr ebenfalls im Cinemaxx.
Interessenten mögen am besten gleich hier posten oder sich per Mail bei mir melden.
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Montag, 4. Februar 2013
Montag, 20. Februar 2012
Berlinale 2012 - Tag 11
Hallo zusammen,
der Tag nach der Preisverleihung ist
traditionell Publikumstag, d. h. Zugang zu den Filmen gibt es nur
noch für Publikum mit gekauften Tickets. Akkreditierungen gelten
nicht mehr. So gibt es noch einmal die Chance zahlreiche Filme der
Berlinale in der Wiederholung zu sehen. Darüber hinaus finden von
unabhängigen Jurys noch Preisverleihungen und Sondervorführungen
statt.
Zum Abschluss standen bei mir drei
Filme auf dem Programm. Zunächst der Film Electrick
Chrildren in der
Sektion Generation 14plus. Die 15-jährige Rachel lebt in einer
strengen Mormonengemeinde in der Nähe von Las Vegas. Vieles ist
ihr
verboten, daher hört sie heimlich im Keller über einen
Kassettenspieler ein altes Tape ihrer Mutter auf dem ein Rocksong
zu
hören ist. Anschließend ist Rachel schwanger und überzeugt davon,
durch göttliche Fügung durch die Musik schwanger geworden zu sein.
Das Oberhaupt der Gemeinde verdächtigt jedoch ihren Bruder,
schließt
ihn aus und arrangiert eine Hochzeit für Rachel. Diese flieht
jedoch
aus der Gemeinde und ladet mit ihrem Bruder in Las Vegas, wo sie
auf
eine fremde Welt stoßen und in Kontakt mit einer Gruppe
Rockmusikern
geraten. Dabei lernen sie viel über sich selbst. Eine schöne,
faszinierende Geschichte. Toller Film!
Der zweite Film des Tages war die
Präsentation des Gewinners des Max-Ophüls-Festivals, eines
Wettbewerbs deutschsprachiger Filme in Saarbrücken. Michael
heißt
der Film, benannt nach der 35-jährigen Hauptfigur. Michael ist
pädosexuell und hält den 10-jährigen Wolfgang in seinem Keller
gefangen. Ein gut gemachter Film, der den Alltag der beiden
Personen
beschreibt. Michael ist ein unauffälliger Mitarbeiter einer
Versicherung und Alleingänger. Wolfgang lebt im Keller,
beschäftigt
sich mit sich selbst, wünscht sich einen Spielkameraden und darf
nur
zum Abendessen und gelegentlich zum Fernsehen den Keller
verlassen.
Der Film bedrückt schwer und löste bei mir Gefühle zwischen
Abscheu und Mitleid aus. Möchte man sich kein zweites Mal ansehen.
Mein Berlinale-Abschluss bildete dann
der Film Iron
Sky, eine finnisch-australisch-deutsche Koproduktion
mit Götz Otto und Udo Kier, die Nazi auf der Rückseite des Mondes
spielen, die eine Invasion der Erde planen. Viel mehr ist zum
hanebüchenen Inhalt gar nicht zu sagen. Vor Beginn des Film wurden
wir gewarnt: "Erwarten Sie einen politischen,
gesellschaftskritischen, satirischen, intelligenten,
anspruchsvollen
Film? - Vergessen Sie es, Sie werden enttäuscht! Es erwartet sie
1-1/2-Stunden Popcornkino!". Was wir bekamen, war Trash. Leider
sind die Witze im Film häufig nur platt, nur wenige zünden
richtig.
Ein wenige politisch ist der Film aber dann doch, z. B. sieht die
amerikanische Präsidentin sehr nach Sarah Palin aus, die für ihre
Wiederwahl kämpft und dabei kurzerhand die Wertevorstellungen der
Mond-Nazi auf das amerikanische Volk ummünzt und damit Wahlkampf
betreibt. Ich bin mir sicher, der Film wird Kult. Hat er doch
bereits
vor seiner Premiere auf der Berlinale schon eine große
Fangemeinde,
da man über das Internet Ideen zum Film beisteuern konnte und der
Großteil des Budgets über Crowdfunding im Internet aufgebracht
wurde. Für richtig gute Spezialeffekte hat es dann aber nicht
gereicht. Die Weltraumszenen sind unspektakulär gehen nicht über
bisher Gesehenes hinaus. Für mich eine Enttäuschung.
Nun ist die Berlinale vorbei. Schön
war's. Meine persönliche Bilanz für dieses Jahr: 32 Filme, 12
verschiedene Kinos, 15-mal Berlinale-Palast, 57,3
Stunden Film und 367,50 Euro für Karten. Highlight: Verleihung des Ehrenbären an Meryl Streep.
Das nächste Ereignis wirft seinen
Schatten voraus: Am kommenden Sonntag ist die Oscar-Verleihung.
Als
bester Film ist u. a. Extremely Loud and Incredibly Close
nominiert,
der im diesjährigen Berlinale-Wettbewerb außer Konkurrenz gezeigt
wurde. Außerdem ist Meryl Streep als
beste Haupdarstellerin für ihre Rolle in The Iron Lady nominiert.
Nominierungen für den Oscar für das beste Originaldrehbuch haben
Margin Call und Nader und Simin (A Seperation) bekommen. Beide
liefen
im letzten Jahr im Wettbewerb der Berlinale. Margin Call hatte ich
auf der Berlinale gesehen, Nader und Simin erst später, der Film
war
der Gewinner des Goldenen Bären. Als bester fremdsprachiger Film
wurde Nader und Simin ebenfalls nominiert, sowie der belgische
Film
Bullhead, den ich im letzten Jahr im Panorama der Berlinale
gesehen
hatte. Pina von Wim Wenders hatte mich im letzten Jahr im
Wettbewerb
sehr positiv überrascht und hat eine Nominierung für den besten
Dokumentarfilm bekommen. Ich drücke allen Berlinale-Filmen die
Daumen!
Montag, 21. Februar 2011
Berlinale 2011 - Tag 11
Hallo zusammen,
Sonntag war der letzte Tag der Berlinale. Schade, dass es vorbei ist, schön war's. Aber auch gut, denn geschlafen habe ich nicht viel. Jetzt muss ich mich erstmal wieder erholen und werde wahrscheinlich den ganzen Montag durchschlafen.
Der 36. und gleichzeitig letzter meiner diesjährigen Berlinale-Filme war der Gewinner des Max-Ophüls-Preises, ein Filmfestival deutscher Filme in Saarbrücken. Traditionell wird der Gewinnerfilm am Besucher-Tag der Berlinale aufgeführt. Ungewöhnlich für einen deutschen Film ist Der Albaner überwiegend in albanischer Sprache gehalten und spielt großteils in Albanien. Er erzählt die Geschichte des Albaners Arben, der als Gastarbeiter oft nach Griechenland fährt. Doch als seine heimliche Liebe von ihm schwanger wird, verlangt der Vater 10.000 Euro für die Hochzeit. Da das in Griechenland verdiente Geld kaum zum Überleben reicht, geht er ohne Visum nach Deutschland, da er sich hier mehr Geld erhofft. Als Illegaler schläft er im Freien und hangelt sich durch kleine Jobs, die kaum Geld einbringen. Als er Slatko kennenlernt wird er in eine Schlepperbande eingeführt, wo er schnell mehr Geld verdient, aber auch in die Kriminalität abrutscht. Der Film zeigt die Klischees krimineller Ausländer, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Er zeigt aber auch, dass sich Illegale in einer Parallelwelt bewegen, in der sie versuchen nicht aufzufallen. Sie müssen sich vor Behörden verstecken, können nicht zum Arzt gehen, nicht ins Krankenhaus, bekommen keine verschreibungspflichtigen Medikamente. Trotz der Klischee-Bedienung ein guter Film, vor allem dank der herausragenden Leistung des Albaners, gespielt von Nik Xhelilaj, der im Rahmen der Berlinale bereits als einer der European Shooting Stars geehrt wurde.
Sonntag war der letzte Tag der Berlinale. Schade, dass es vorbei ist, schön war's. Aber auch gut, denn geschlafen habe ich nicht viel. Jetzt muss ich mich erstmal wieder erholen und werde wahrscheinlich den ganzen Montag durchschlafen.
Der 36. und gleichzeitig letzter meiner diesjährigen Berlinale-Filme war der Gewinner des Max-Ophüls-Preises, ein Filmfestival deutscher Filme in Saarbrücken. Traditionell wird der Gewinnerfilm am Besucher-Tag der Berlinale aufgeführt. Ungewöhnlich für einen deutschen Film ist Der Albaner überwiegend in albanischer Sprache gehalten und spielt großteils in Albanien. Er erzählt die Geschichte des Albaners Arben, der als Gastarbeiter oft nach Griechenland fährt. Doch als seine heimliche Liebe von ihm schwanger wird, verlangt der Vater 10.000 Euro für die Hochzeit. Da das in Griechenland verdiente Geld kaum zum Überleben reicht, geht er ohne Visum nach Deutschland, da er sich hier mehr Geld erhofft. Als Illegaler schläft er im Freien und hangelt sich durch kleine Jobs, die kaum Geld einbringen. Als er Slatko kennenlernt wird er in eine Schlepperbande eingeführt, wo er schnell mehr Geld verdient, aber auch in die Kriminalität abrutscht. Der Film zeigt die Klischees krimineller Ausländer, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Er zeigt aber auch, dass sich Illegale in einer Parallelwelt bewegen, in der sie versuchen nicht aufzufallen. Sie müssen sich vor Behörden verstecken, können nicht zum Arzt gehen, nicht ins Krankenhaus, bekommen keine verschreibungspflichtigen Medikamente. Trotz der Klischee-Bedienung ein guter Film, vor allem dank der herausragenden Leistung des Albaners, gespielt von Nik Xhelilaj, der im Rahmen der Berlinale bereits als einer der European Shooting Stars geehrt wurde.
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